Betriebsausgaben ohne Betriebseinnahmen führen zu steuerlichen Verlusten.
Doch wie macht man sie beim Finanzamt geltend?

Besonders wenn man sich eine neue Einkommens-quelle erschließt, kann es zu Unsicherheiten über die steuerliche Behandlung von Einnahmen und Ausgaben kommen. So ist das sicher auch bei den Einkünften aus schriftstellerischer Tätigkeit, also wenn man z.B. ein E-Buch schreibt.

Wer denkt, dass er die Kosten für die Autorentätig-keit noch nicht bei der Einkommensteuererklärung geltend machen kann, weil er noch keine Honorare erzielt hat, liegt falsch. Der steuerliche Ansatz von schriftstellerisch bedingten Kosten ist auch bei geringen und sogar bei gar keinen Einnahmen möglich. Wie zeige ich hier


So machen Indie-Autoren die schriftstellerisch veranlassten Fahrtkosten mit ihrem Privat-PKW steuerlich geltend

Die Situation von Indie-Autoren
Wenn man den Aussagen im Internet über Indie-Autoren glauben darf - und ich persönlich tue es aus eigener Erfahrung - starten die allermeisten Indie-Autoren nebenberuflich und erwirtschaften zumindest anfangs nur geringe Honorare. Diese decken in der Regel weder die Arbeit noch die Entbehrungen der Schriftstellerei ab.  Da möchte man natürlich nicht auch noch Steuern von diesem hart verdienten Brosamen zahlen. Was liegt also näher als dem Finanzamt so viele Kosten wir möglich nachzuweisen, um den steuerpflichtigen Ertrag auf ein Minimum zu drücken